Viele Webseiten sind für Menschen mit Behinderungen nicht zugänglich. Diese Problematik erkennend, verpflichtet auch die EU-Richtlinie 2016/2102 alle öffentlichen Einrichtungen der EU-Mitgliedsstaaten zur barrierefreien Gestaltung ihrer Webseiten, Dokumente und mobilen Anwendungen. Um diesen gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen und allen Hochschulangehörigen gleichberechtigten Zugang zu Web-Angeboten der Hochschulen zu ermöglichen, soll diese Veranstaltung zeigen, wie Webseiten so erstellt werden können, dass sie für alle Nutzenden in gleichem Maße zugänglich sind.
Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden zunächst einen Einblick über die von digitalen Barrieren betroffenen Zielgruppen, sowie über die unterschiedlichen Barrieren, mit denen diese Personengruppe im Hochschulalltag konfrontiert ist. Anhand von praktischen Beispielen werden anschließend Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit anhand der Kriterien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) vermittelt.
Termin:
• Mittwoch 11.03.2026 | 09:00-13:00 Uhr
Inhalte:
• Gesetzliche Rahmenbedingungen und Standards
• Von digitalen Barrieren betroffene Zielgruppen und häufige Barrieren im Internet
• Arbeitsweise von blinden und sehbehinderten Menschen am Computer inkl.
Live-Demonstration
• Überblick über die Kriterien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)
Ziele:
• Die Teilnehmer*innen kennen den Begriff der digitalen Barrierefreiheit.
• Sie kennen die wichtigsten gesetzlichen Richtlinien und Standards zu barrierefreiem Webdesign.
• Sie kennen die von digitalen Barrieren betroffenen Zielgruppen und können deren häufigste Barrieren im Internet benennen.
• Sie erhalten ein Grundverständnis zu barrierefreiem Webdesign nach den Kriterien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG).
Arbeitsweise:
• Workshop mit Live-Demonstrationen der Arbeitsweise von blinden Menschen am Computer und praktischen Beispielen
Zielgruppe:
• Mit der Web-Entwicklung befasste h_da-Beschäftigte
Gruppengröße:
• max. 25 Personen
Format:
• Online-Veranstaltung mit dem Videokonferenzsystem Zoom der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)
• Nach Anmeldeschluss erhalten Sie von POE einen Outlook-Termin inkl. Zoom-Link zugeschickt.
Referenten:
• Andreas Deitmer, Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende (BliZ), Technische Hochschule Mittelhessen
• David Smida, Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende (BliZ), Technische Hochschule Mittelhessen
Anmeldefrist: Freitag 06.02.2026
LSF (Lehre, Studium und Forschung) ist ein Teil des Hochschulinformationssystems (HIS) der Hochschule Darmstadt. Dieses System unterstützt die Veranstaltungskoordination, bildet das Vorlesungsverzeichnis ab und ist das Zentrale Raumbuchungssystem der h_da.
Die Präsenz-Schulungen zu LSF vermitteln einen Überblick über die Funktionen und das Zusammenspiel des LSF-Veranstaltungs- und Raummanagements. Es werden sowohl die grundlegenden Funktionen von LSF erläutert als auch umfangreiche Einblicke in die spezifischen Optionen von LSF gewährt. Ziel ist die selbständige Bedienung von LSF.
Inhalte:
• Beschreibung der Zusammenhänge in HIS LSF und deren Einordnung und Zusammenwirken mit den anderen HIS-Modulen
• Beschreibung der Rollen und Rechte in LSF
• LSF an der h_da: das Online Vorlesungsverzeichnis der h_da
• LSF als Raumbuchungssystem der h_da: Welche Räume müssen über LSF gebucht werden?
• Erstellung einer Raumanfrage in LSF für eine Veranstaltung, die keine Lehrveranstaltung ist (z.B. Besprechung, Workshops, Veranstaltungen mit anderen Hochschulen etc.)
Zielgruppe:
• Beschäftigte, die sich neu in HIS-LSF einarbeiten, um Lehrveranstaltungen abzubilden und zu pflegen und Beschäftigte, die für „Nicht-Lehrveranstaltungen“ LSF-Räume buchen wollen
Ort:
• Hochschule Darmstadt, Gebäude D10, Raum 1.11 (Bibliothek)
Format:
• Präsenz-Veranstaltung mit praktischen Übungsaufgaben
• Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie gerne Ihren Arbeitslaptop mitbringen (alternativ stehen ausreichend Computer im Veranstaltungsraum zur Verfügung)
• Die Teilnehmenden erhalten im Anschluss anschauliches Informationsmaterial.
Referentin:
• Christina Vierheller, IT-Dienste und Anwendungen, Hochschule Darmstadt
Maximale Teilnehmendenzahl:
• 10 Personen pro Veranstaltung
Anmeldefrist: Freitag 13.02.2026
LSF (Lehre, Studium und Forschung) ist ein Teil des Hochschulinformationssystems (HIS) der Hochschule Darmstadt. Dieses System unterstützt die Veranstaltungskoordination, bildet das Vorlesungsverzeichnis ab und ist das Zentrale Raumbuchungssystem der h_da.
Die Präsenz-Schulungen zu LSF vermitteln einen Überblick über die Funktionen und das Zusammenspiel des LSF-Veranstaltungs- und Raummanagements. Es werden sowohl die grundlegenden Funktionen von LSF erläutert als auch umfangreiche Einblicke in die spezifischen Optionen von LSF gewährt. Ziel ist die selbständige Bedienung von LSF.
Inhalte:
• Lehrveranstaltungen schrittweise anlegen, Zusatzinformationen einpflegen (Lehrende, Studiengänge) und in das Online-Vorlesungsverzeichnis überführen
• Termine für die Veranstaltung festlegen
• Eigene Räume zuweisen und Raumanfragen stellen
• Vorbereitung der Veranstaltung für die Belegungsphase
• Integration der Veranstaltung in das Online-Vorlesungsverzeichnis
• Richtlinie zur Raumverwaltung an der h_da
• Aufgaben der Rolle Raumverwalter*in
• Einblick in die Raum-Management-Funktionen
Voraussetzung:
• Vorherige Teilnahme „LSF Basis“ (s.o.) oder gute Grundkenntnisse in LSF
Zielgruppe:
• Beschäftigte in den Fachbereichen, die Lehrveranstaltungen in LSF abbilden und gegebenenfalls auch die Rolle „Raumverwalter*innen" haben.
• Hochschule Darmstadt, Gebäude D10, Raum 1.11 (Bibliothek)
Format:
• Präsenz-Veranstaltung mit praktischen Übungsaufgaben
• Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie gerne Ihren Arbeitslaptop mitbringen (alternativ stehen ausreichend Computer im Veranstaltungsraum zur Verfügung)
• Die Teilnehmenden erhalten im Anschluss anschauliches Informationsmaterial.
Referentin:
• Christina Vierheller, IT-Dienste und Anwendungen, Hochschule Darmstadt
Maximale Teilnehmendenzahl:
• 10 Personen pro Veranstaltung
Anmeldefrist: Freitag 13.02.2026
Hacker, Internetgiganten und Geheimdienste - alle wollen nur unser Bestes: unsere Daten. Aber wir möchten sie ihnen nicht geben.
Insbesondere seit den Enthüllungen durch Edward Snowden, mehrfacher Preisträger diverser Auszeichnungen, kann niemand mehr abstreiten, dass Geheimdienste in Deutschland und in aller Welt in Massen Daten sammeln und illegale Methoden nutzen, um eine gigantische Vorratsdatenspeicherung unvorstellbaren Ausmaßes anzulegen. Hinzu kommt eine in den letzten Jahren massiv intensivierte Menge an Phishing-Mails, die zum Ziel haben, dass Unbefugte Zugangsdaten erlangen, um die damit gesicherten Daten abzugreifen.
In dieser Veranstaltung möchten wir mit Ihnen betrachten, wie wir unsere Systeme möglichst sicher betreiben können, wie wir uns mit digitaler Selbstverteidigung der Datensammelwut so weit wie möglich entziehen können und welche alternativen schnüffelfreien Dienste hierfür genutzt werden können. Dabei reflektieren wir auch den Einsatz der zahlreichen kostenlosen Dienste und den Preis, den wir hierfür bezahlen. Live präsentieren wir Ihnen die engmaschigen Verbindungen, die zwischen Anbietern im Web existieren, um unseren Weg durchs Internet auf Schritt und Tritt nachzuverfolgen.
Wir werden einen Blick auf die Problematik der personenbezogenen Daten, mit welchen wir in unserer täglichen Arbeit zu tun haben und wie wir diese vor unberechtigten Zugriffe schützen. Sie werden erfahren, wie Botnetze funktionieren und wie leicht es ist, infizierte Rechner für einen Angriff auf Systeme von Dritten anzumieten.
Wir zeigen Ihnen, wie Hackertools zur Informationsbeschaffung funktionieren und wie die Arbeitsweise von Schadsoftware wie Emotet ist.
Mit vielen weiterführenden Informationen, Links, Buchtipps etc. möchten wir Sie dazu anregen, „dran zu bleiben“ und die Thematik stets im Auge zu behalten.
Termin:
• Donnerstag 26.03.2026 | 09:00-13:00 Uhr
Ort:
• Campus Darmstadt/Schöfferstraße 10, Gebäude D19, 5. OG, Raum 05.01
Referent:
• Tim Stieger, IT-Dienste und -Anwendungen, Hochschule Darmstadt
• Anmeldefrist: Freitag 20.02.2026
Kommunikation ist die Basis für gelingende Zusammenarbeit und bereichernde Beziehungen. Miteinander zu reden, ist die Voraussetzung. Aber wie schnell kommt es dabei zu Missverständnissen, gegenseitigen Abwertungen oder gar Anschuldigungen? Ganz unbeabsichtigt stolpern wir dabei immer wieder über unsere Erwartungshaltung und Bewertungsmuster.
Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) bietet die Möglichkeit, wertfrei, wertschätzend und empathisch Verbindungen miteinander herzustellen und Konflikte zügig konstruktiv zu lösen, sodass ein friedvolles und wertschätzendes Miteinander gelingen kann.
Im Mittelpunkt des GFK-Ansatzes stehen unsere menschlichen Gefühle und Bedürfnisse. Es geht darum, sowohl unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, als auch ein Gespür für die unserer Mitmenschen zu entwickeln. Als Leitfaden hat Rosenberg die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt – bestechend einfach in seiner Form, jedoch durchaus herausfordernd in der praktischen Anwendung.
In dieser Veranstaltung lernen Sie, wie Gewaltfreie Kommunikation Sie im beruflichen Alltag als auch beim Führen von „schwierigen Gesprächen“ unterstützen kann.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Termin:
• Donnerstag 16.04.2026 | 09:00-17:00 Uhr
• Freitag 08.05.2026 | 09:00-11:00 Follow-up-Termin online
Ort:
• Campus DA/Schöfferstraße 10, Gebäude D19, 5. OG, Raum 05.01
• Link zum Follow-up-Termin erfolgt bei Zusage
Format:
• Präsenzveranstaltung mit einem Mix aus Input, Austausch, Diskussionen sowie praktischen Übungen und einem Follow-up-Termin nach drei Wochen
Inhalte:
• Grundprinzipien der Gewaltfreien Kommunikation (GFK)
• Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation (GFK)
• Wirkung des Ansatzes anhand praktischer Übungen
• Werkzeuge zur Vorbereitung sowie zum konstruktiven Führen von herausfordernden Gesprächen
Zielgruppe:
• Mitarbeitende und lehrende Personen, die sich in ihrem Alltag und ihrer Arbeitswelt einen fairen, konstruktiven und wertschätzenden Umgang mit Kolleg*innen, Mitarbeiter*innen und sich selbst wünschen
Diese Veranstaltung ist gemäß den Vorgaben des aktuellen Rahmenkonzepts Fort- und Weiterbildung 2023 in der Hessischen Landesverwaltung, mit einem (1,0) Fortbildungstag im Themenfeld „Sozial- und Methodenkompetenz“ akkreditiert und wird allen teilnehmenden Führungskräften als solche angerechnet.
Gruppengröße:
• maximal 12 Personen
Referentin:
• Dr. Anja Kellermann (impulse – Die Kommunikationsexperten, Frankfurt)
Anmeldefrist: 27.02.2026
University of Applied Sciences